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Sicherheit & Gesundheit

China ist eines der sichersten Länder der Welt für Reisende. Hier trotzdem die kurze Liste dessen, was du wissen solltest.

Geprüft 2026-08

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Notrufnummern und Kontakte

Die Nummern, die zählen

Polizei 110, Rettungsdienst 120, Feuerwehr 119, Verkehrsunfall 122, Hotline für Auslandsangelegenheiten 12308. In Großstädten bedienen die Disponenten auch Englisch; falls nicht, gib das Telefon einfach an eine Person in der Nähe — Hilfe ist Sekunden entfernt. Speichere 12308 (konsularischer Schutz) für ernste Fälle.

Die Botschaft deines Landes in Peking und die Konsulate in Shanghai, Guangzhou, Chengdu und Wuhan sind rund um die Uhr über ihre Notrufnummern erreichbar.

  • 110 — Polizei
  • 120 — Rettungsdienst
  • 119 — Feuerwehr
  • 122 — Verkehrsunfälle
  • 12308 — Hotline für konsularische Hilfe und Schutz
  • Die 24h-Notrufnummer deiner Botschaft — vor dem Flug speichern

Auffindbar bleiben

Teile deine Reiseroute mit jemandem zu Hause und melde dich alle paar Tage. Fotografiere deine Hoteladresse auf Chinesisch ab. Wenn du wanderst gehst oder in abgelegene Gegenden fährst, sag deinem Hotel, wohin — das Personal ist wirklich hilfsbereit und schlägt Alarm, wenn du nicht zurückkommst.

Eine günstige lokale SIM mit Datenvolumen ist dein bestes Sicherheitswerkzeug: Karten, Übersetzung und Anrufe laufen alle darüber.

Krankenhäuser, Apotheken und Gesundbleiben

Wenn du einen Arzt brauchst

Chinesische Krankenhäuser sind nach westlichen Maßstäben ausgezeichnet und günstig. Für Ausländer bieten internationale Kliniken und „Internationale Abteilungen“ von Krankenhäusern (in Peking, Shanghai, Guangzhou) englischsprachige Ärzte zu höheren Gebühren. Eine Standard-Konsultation im Stadtkrankenhaus kostet ¥50–200; die Notaufnahme funktioniert ohne Termin.

Bring deinen Reisepass zur Registrierung mit. Zahlung per Karte oder Alipay funktioniert. Apotheken (yàofáng) geben viele Medikamente rezeptfrei aus, die zu Hause verschreibungspflichtig sind — im Stadtzentrum kann das Personal auf Englisch beraten.

  • Stadtkrankenhäuser: ohne Termin, ¥50–200 pro Besuch
  • Internationale Abteilungen: englischsprachig, teurer, vorher buchen
  • Apotheken verkaufen viele rezeptfreie Medikamente ohne Rezept
  • Packe deine regulären Medikamente mit Rezepten/Schachteln — für kontrollierte Substanzen gibt es Zollkontrollen

Die Gesundheitsvorsorge, die sich auszahlt

Eine Reisekrankenversicherung ist unverzichtbar — nicht weil China riskant wäre (es ist sehr sicher), sondern weil eine unerwartete Krankenhausrechnung oder eine abgesagte Trekkingtour teuer werden kann. Prüfe, dass deine Police China abdeckt, Krankenhaus- und Rücktransport einschließt, und kaufe eine mit direkter Zahlung.

Impfungen: Standard-Reiseimpfungen genügen den meisten Besuchern (Hepatitis A/B und Tetanus prüfen). Höhe: Lhasa (3.650 m), Shangri-La (3.300 m) und Jiuzhaigou (3.100 m) brauchen Akklimatisierungstage. Die Luftqualität im Pekinger Winter kann schlecht sein — nimm bei Empfindlichkeit N95-Masken mit.

Essens- und Wasserdisziplin

Trinke Flaschenwasser (billig, überall erhältlich). Streetfood ist sicher, wenn es frisch zubereitet wird und viele Kunden kommen; nimm täglich ein Probiotikum und packe Elektrolytpulver gegen den klassischen „neues-Land-Magen“ ein. Pepto-Bismol und Imodium gibt es örtlich in Apotheken.

Halten die Symptome länger als 48 Stunden an, geh zum Arzt — chinesische Krankenhäuser behandeln das routinemäßig.

Die drei Betrugsmaschen, die du ignorieren kannst

Die „Teehaus“-Einladung

Ein freundlicher Einheimischer (oft ein Student) lädt dich zum Tee oder zu einer „Kunstausstellung“ ein. Du landest in einem Teegeschäft, wo eine „Gastgeberin“ teuren Tee eingießt und eine Rechnung über ¥2.000–10.000 präsentiert. Die Abwehr: Folge nie einem Fremden zu einem ungeplanten Ort, egal wie freundlich. Das ist die älteste und seltenste Masche in China — und die einzige, die du merken musst.

Passiert es doch, zahle das Minimum, um sicher rauszukommen, und melde es bei der Polizei unter 110. Eskaliere nicht körperlich.

Taxameter-Tricks

Ein Taxifahrer „vergisst“ das Taxameter oder behauptet, es sei kaputt, und nennt dann einen Pauschal-„Touristenpreis“ beim Zwei- bis Dreifachen des echten Fahrpreises. Die Abwehr: Besteh auf dem Taxameter oder buche über DiDi, wo der Preis in der App feststeht. Große Flughäfen und Bahnhöfe haben offizielle Taxischlangen ohne Feilschen.

Abfotografierte Routen in DiDi zeigen den fairen Preis — nützlicher Beweis im Streitfall.

Die „heute geschlossen“-Umleitung

Ein Schlepper erzählt dir, die Sehenswürdigkeit sei geschlossen, und bietet an, dich zu einer anderen zu bringen — meist ein Laden oder eine Show, die Provision zahlen. Die Abwehr: Sehenswürdigkeiten in China sind fast nie spontan geschlossen; prüfe es in der offiziellen Buchungs-App oder auf der Seite des Orts selbst. Sag entschieden „nein danke“ und geh weiter.

Schlepper tummeln sich an Touristenorten; ein selbstbewusstes „bù yào, xièxie“ (nein danke) beendet es sofort.

Grundlagen der Wachsamkeit

Was in China wirklich riskant ist

Nicht Kriminalität — der Verkehr. Roller ignorieren rote Ampeln, Autos schneiden über Spuren, und Zebrastreifen sind eher Empfehlungen. Schau zweimal in beide Richtungen, vertraue nicht dem grünen Männchen, und geh defensiv. Ebenso real: die Höhe im Westen, Winterkälte im Norden, Sommerhitze und Feuchtigkeit im Süden sowie steile Bergpfade an Sehenswürdigkeiten.

Straßenkriminalität ist bemerkenswert selten; Kleinkriminalität auf vollen Märkten ist die Hauptgefahr — Handy in Reißverschlusstasche, Tasche quer vor dem Körper.

Allein- und Nachtreisen

China ist sicher für Alleinreisende aller Geschlechter, auch nachts in gut beleuchteten Städten. Gesunder Menschenverstand gilt: meide unbeleuchtete Hintergassen spät nachts, nutze DiDi statt um 2 Uhr morgens ein Taxi anzuhalten, und sag deinem Hotel deinen Plan. Nachtmärkte und Flusspromenaden sind lebhaft und bis spät sicher.

Frauen, die allein reisen, berichten von hohem Sicherheitsgefühl; die Hauptbelastung sind Blicke in ländlichen Gegenden — harmlos, gelegentlich unangenehm, am besten mit einem Lächeln und zügigem Schritt zu begegnen.

Rechtlich auf der sicheren Seite bleiben

Drei Regeln halten dich vollkommen legal: (1) Trage deinen Reisepass immer mit dir — Polizeikontrollen kommen vor, besonders nahe Grenzen und in Xinjiang/Tibet; (2) überziehe nicht dein visumfreies Transitfenster — Verlängerungen erfordern einen Besuch der Ein- und Ausreisestelle vor Ablauf; (3) fliege keine Drohnen nahe Flughäfen, Militärzonen und Menschenmengen ohne Genehmigung.

Marihuana ist in China illegal, schon in kleinen Mengen und selbst zu medizinischen Zwecken — das ist das Eine, das eine Reise richtig ruinieren kann. Bring es nicht mit, kauf es nicht.

Schnelle Antworten

Ist China sicher für alleinreisende Frauen?

Ja — es gilt weithin als eines der sichersten Ziele für Alleinreisende. Übliche städtische Vorsicht genügt; ländliche Gegenden sind sicher, aber neugierig auf Ausländer.

Was, wenn ich meinen Reisepass verliere?

Melde den Verlust bei der Polizei (110) für einen Verlustbericht, dann kontaktiere deine Botschaft für einen Ersatzpass und die Ein- und Ausreisestelle für ein neues Visum/einen neuen Stempel.

Brauche ich besondere Impfungen?

Die meisten Reisenden brauchen keine über die Routineimpfungen hinaus. Die Höhe, nicht Krankheit, ist im Westen die größte Gesundheitsvariable.

Ist das Leitungswasser trinkbar?

Nein — trinke überall Flaschen- oder abgekochtes Wasser. Zähneputzen mit Leitungswasser ist unbedenklich.

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