Warum hingehen
Seidenstraßen-Händler und Mönche finanzierten die Höhlen, die zu einer Wand gemalter Heilschrift anwuchsen: Buddhas, Bodhisattvas, fliegende Apsaras und Alltagsszenen des Tang-Lebens. Die Farben bestanden aus Lapislazuli, Malachit und Gold — und sie leuchten noch immer.
1900 öffnete ein Mönch eine versiegelte Höhle und fand 50.000 Manuskripte und Gemälde — die größte archivische Entdeckung ihrer Zeit, heute über die Bibliotheken der Welt verstreut.
- Die geführten Höhlentouren — jeder Höhlenbesuch ist eine kuratierte Auswahl aus über 700
- Die große Höhle des liegenden Buddhas und die Höhle mit der 35-Meter-Statue
- Die Geschichte der Bibliothekshöhle — 50.000 Manuskripte, verloren und gefunden
- Das digitale Ausstellungszentrum vor den eigentlichen Höhlen
Praktische Hinweise
Du wirst auf der Standardtour 8–12 Höhlen sehen; jeder Gruppe wird eine andere Auswahl gezeigt. Fotografieren ist innen verboten — pack die Kamera weg und schaue. Die Höhleninnenräume sind dunkel; lass deine Augen sich einstellen. In den Nachbauhöhlen im Besucherzentrum darfst du frei fotografieren.
In der Nähe
Dunhuangs Sanddünen am Mingsha-Berg und der Sichelsee sind surreal und einen Nachmittag wert. Die Pässe Yumen und Yangguan sind die alten Tore der Seidenstraße.
Anreise
- Flug oder Zug nach Dunhuang, dann 20 Min. Taxi zum Besucherzentrum
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Freischalten- Höhlen
- 735 Grotten
- Zeitraum
- 4.–14. Jahrhundert
- Status
- UNESCO-Welterbe (1987)