Warum hingehen
Namtso bedeutet auf Tibetisch „Himmelssee“, und der Name ist keine Übertreibung. Er ist der zweitgrößte Salzsee des Plateaus, fast so groß wie ein kleines Land, und sein Wasser wechselt von Türkis zu tiefem Marineblau, wenn Wolken vorbeiziehen. Tibetische Pilger gehen am Ufer auf Kora-Runden, drehen Gebetsmühlen und legen Steine auf die Steinmänner.
Die Tashi-Halbinsel — das Tor zum See, eine Stunde Fahrt hinter dem Eingang — beherbergt die Haupttempel, einige wenige Gästehäuser und die berühmte Kette von Stupas entlang des Wassers. Hier fotografieren auch fast alle den See.
- Die Tashi-Halbinsel mit ihren weißen Stupas, Steinmännern und Kilometern von Gebetsfahnen
- Der 7.000-Meter-Schneegrat des Nyenchen Tanglha, der über dem Nordufer hängt
- Sonnenuntergang und Sonnenaufgang am See — das Licht verwandelt das Wasser von Blau zu Violett
- Eine Nacht am Ufer in einem Gästehaus, die Milchstraße über dir auf 4.700 Metern
Übernachten
Die Gästehäuser auf der Halbinsel sind einfach — beheizte Jurten und Schlafräume, gemeinsame Toiletten, dünne Wände — und die Höhe macht das Schlafen schwer. Die Belohnung ist ein goldener Abend und ein stiller Morgen an einem leeren Ufer. Buche im Juli und August im Voraus.
Praktische Tipps
Die Temperaturen fallen nachts selbst im Sommer unter den Gefrierpunkt; packe eine Daunenjacke ein. WLAN und Handynetz sind lückenhaft. Ab Oktober kann Schnee den Lakenla-Pass tagelang sperren — kläre das vorab mit deinem Fahrer, wenn du in der Nebensaison fahren willst.
Anreise
- Privatwagen oder Tour ab Lhasa über Damxung (~4–5 Std. einfache Strecke)
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Freischalten- Höhe
- 4.718 m — einer der höchsten großen Seen der Welt
- Status
- Einer der drei großen heiligen Seen Tibets
- Pass
- Lakenla auf 5.190 m auf der Zufahrtsstraße