Warum hingehen
Yamdrok ist kein See, zu dem du hinfährst; es ist ein See, entlang dessen du fährst. Vom Kamba-La-Pass fällt die Straße zum Ufer ab und folgt dann einem Arm des Sees über viele Kilometer, wobei die Farbe mit dem Licht wechselt. Bei klarem Wetter ist der Effekt atemberaubend — gesättigtes Türkis gegen kahle braune Hügel, mit der Schneekette dahinter.
Tibeter zählen ihn zu den drei großen heiligen Seen, und seine Form — ein Skorpion, dessen Schwanz sich nach Norden ringelt — wird in seine heilige Geografie hineingelesen. Am fernen Ufer beherbergte das Samding-Kloster einst die einzige weibliche Reinkarnationslinie des tibetischen Buddhismus.
- Der Aussichtspunkt Kamba La (4.970 m) — das Postkarten-Panorama in Türkis an der Straße Lhasa–Gyantse
- Das Ufer selbst: ein smaragdgrünes Band aus See zwischen kargen goldenen Hügeln
- Der Karola-Gletscher, eine Straßeneis-Zunge weiter südlich Richtung Gyantse
- Yaks, Hirtenzelte und eine Pilger-Kora-Route, die Einheimische noch tagelang gehen
Die Route
Lhasa nach Gyantse über Yamdrok ist eine der klassischen Fahrten Tibets: der Aussichtspunkt Kamba La, eine Strecke Seestraße, dann der Karola-Gletscher und die Felder und Festung von Gyantse. Manche Fahrer drehen nach dem See um; die volle Runde nach Gyantse und zurück ist ein langer, aber lohnender Tag.
Praktische Tipps
Der Pass ist auf 4.970 Metern kalt und windig — eine Jacke und langsames Gehen zählen mehr als alles andere. Die Uferstopps sind schlicht; nimm Essen und Wasser aus Lhasa mit. In den Monsunmonaten (Juli–August) können Wolken die Farbe verbergen — prüf die Vorhersage und geh früh los.
Anreise
- Privatfahrzeug oder Tour ab Lhasa auf der S307 Richtung Gyantse (ca. 2–3 Std. bis zum Pass)
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Freischalten- Höhe
- See auf 4.441 m; Kamba-La-Pass 4.970 m
- Status
- Einer der drei großen heiligen Seen Tibets
- Form
- 72 km lang, wie ein Skorpion