Warum hingehen
Nanjing war über viele der folgenreichsten Dynastien Chinas hinweg Hauptstadt, und die Sammlungen des Museums erzählen diese Geschichte mit ungewöhnlicher Tiefe — besonders die Ära der Sechs Dynastien (3.–6. Jahrhundert), als die Stadt ein kulturelles Leuchtfeuer des Südens war.
Auch das Gebäude ist Teil des Reizes: ein stattlicher Entwurf der 1930er Jahre mit dem Gerüst einer traditionellen Hofanlage, in letzter Zeit erweitert um moderne Flügel, die die alte Architektur schön rahmen.
- Die Keramik der Sechs Dynastien und das kaiserliche Ming-Porzellan sind hervorragend
- Ein Saal zur „Geschichte Jiangsus“, der wie ein kompletter dynastischer Überblick liest
- Charmante Architektur aus der Republikzeit und Hofgärten
- Freier Eintritt, großzügige Öffnungszeiten, ein ruhiger und überschaubarer Besuch
Orientierung
Der Saal zur „Geschichte Jiangsus“ ist das Rückgrat — er führt von der Vorzeit bis zur Republik und vermittelt in gut gestalteten Galerien ausgezeichneten Hintergrund. Die Keramik- und Jadesäle sind die Höhepunkte, mit einer hervorragenden Reihe von Ming-Blauweiß und Gelehrtenobjekten. Plane Zeit für das Gebäude aus der Republikzeit und seinen Hof ein — einer der schönsten Museumsorte Chinas.
Mit der Stadt verbinden
Nanjing lohnt zwei bis drei Tage: Das Sun-Yat-sen-Mausoleum und das Ming-Xiaoling-Grab liegen in der Nähe, das Gebiet um den Konfuziustempel deckt abends das Essen am Flussufer ab, und die Gedenkstätte des Nanjing-Massakers ist ein ernüchternder, unverzichtbarer Ort. Das Museum passt natürlich in einen Vormittag vor einem Spaziergang auf der Ming-Stadtmauer.
Anreise
- Metro Linie 2 bis Minggugong; das Museum liegt nahe dem Zhongshan-Tor der alten Stadtmauer
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Freischalten- Gegründet
- 1933 — unter den ersten Chinas
- Sammlung
- Über 400.000 Objekte
- Stärke
- Porzellan der Sechs Dynastien und der Ming-Zeit