Warum hingehen
Die große Stärke des Capital Museum ist die Konzentration: Alles hier gehört zu Peking. Du siehst die Stadt von einer ummauerten Grenzstadt zu Kublai Khans Dadu wachsen und dann zur Ming- und Qing-Hauptstadt, deren Umriss du heute noch ablaufen kannst.
- Die Galerie für Pekinger Volksbräuche – Hutong-Leben, Hochzeiten und Festtagstraditionen
- Eine hervorragende Sammlung Ming- und Qing-Porzellan sowie buddhistischer Skulpturen
- Die historische Ausstellung in fünf Sälen, die die Stadt von Ji bis Peking nachzeichnet
- Freier Eintritt und deutlich kürzere Schlangen als im Nationalmuseum
Worauf achten
Gehe direkt hinauf zur Ausstellung Ancient Capital: Beijing in den oberen Etagen – ihr Modell des Yuan-zeitlichen Dadu ist das beste Orientierungswerkzeug überhaupt, um das Straßennetz des modernen Peking zu verstehen. Der Porzellansaal besitzt superb blau-weiße Ming-Keramik, und die Galerie buddhistischer Kunst birgt vergoldete Bronzen aus Pekinger Tempeln. Plane Zeit für die Etage der Volksbräuche ein, die das Leben in Hutong-Höfen mit Ladenschildern, Hochzeits-Sänften und Neujahrsdrucken nachbaut.
Besuch planen
Zwei bis drei Stunden genügen. Das Museum ist vollständig rollstuhlgerecht und durchgehend gut auf Englisch beschriftet. Da es innerhalb der Zweiten Ringstraße liegt, kombiniert es sich natürlich mit dem Himmelstempel oder einem Hutong-Spaziergang rund um Dashilar. Reserviere dein Gratisticket ein bis zwei Tage vorher online – unter der Woche klappt es meist auch ohne, nicht aber in den Ferienwochen.
Anreise
- Metro Linie 7 bis Guang'anmennei, dann 10 Minuten zu Fuß nach Norden; oder Bus 56/61 bis zur Museumshaltestelle. Es liegt direkt innerhalb der südwestlichen Zweiten Ringstraße
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Freischalten- Eröffnet
- 2006 (Neubau)
- Sammlung
- Über 200.000 Objekte, alle mit Peking-Bezug
- Eintritt
- Kostenlos (Reisepass + Reservierung)