Warum hingehen
Der Tianchi ist ebenso sehr geologisches Juwel wie Legende: ein See, entstanden hinter einem glazialen Moränendamm, rund 3 Kilometer lang und bis 105 Meter tief, sein Wasser ein hartes Gletscherblau, das am besten am späten Vormittag fotografiert. Darüber hängt der Gletscher des Bogda-Gipfels wie ein weißes Segel über den Fichten.
Er ist außerdem eine der besucherfreundlichsten Naturstätten Chinas — Shuttle, Seilbahn, Bohlenwege und Boote — was ihn zum bequemen Berg-Fix ab Urumqi macht. Der Trick liegt im Timing: geh früh, laufe das Westufer entlang und lass die Menge zum Bootsanleger strömen, während du den stillen Pfad nimmst.
- Der See bei Sonnenaufgang — stilles Wasser, Schneegipfel, bevor die Ausflugsschiffe ankommen
- Seilbahn zum Aussichtspunkt Mazhaya für das volle See-und-Bogda-Panorama
- Ein Kasachen-Jurten-Mittagessen mit gebratenem Naan, Lamm und Milchtee über der Baumgrenze
- Der Wintersee: gefroren, still und leuchtend, mit Eisfischen für die Mutigen
Wanderungen
Der Pfad zum Fu-Shou-Tempel (Langlebigkeit) steigt den bewaldeten Hang hinauf zu einer höheren Seesicht; die Seilbahn nach Mazhaya (separates Ticket) erreicht einen Grat auf ~3.000 Metern, von dem der Blick bis zum Bogda-Gipfel reicht. Beides ist in einem langen halben Tag machbar.
Praktische Tipps
Am See ist es spürbar kälter als in Urumqi — nimm auch im Juli eine Zusatzschicht mit. Die Jurtenlager an den oberen Hängen verkaufen Tagesgästen Milchtee und Lamm; kläre die Preise vor der Bestellung. Im Winter reicht der Zugang bis zum Seeufer, doch die Seilbahn kann bei Stürmen schließen.
Anreise
- Bus von Urumqis Nordbusbahnhof (~2h) oder ein privater Fahrer
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- See auf 1.910 m; Bogda-Gipfel 5.445 m
- Legende
- Badebecken der Königinmutter des Westens
- Anreise
- ~2h Fahrt von Urumqi