Warum hingehen
Anchang reicht bis in die Nördliche Song-Zeit zurück und war lange als Heimat der „shiye“ bekannt – der privaten Sekretäre, die zur Qing-Zeit die Kreisämter führten. Der heutige Charakter der Stadt wird vom Kanal geprägt: eine durchgehende Straße mit zweigeschossigen Holzhäusern, Brücken und Familienläden, die Shaoxing-Klassiker verkaufen.
Anders als die polierten Feriengebiets-Städte ist Anchang ein lebendiger Markt. Im Spätherbst füllen sich die Schaufenster mit goldenen Huangjiu-Krügen, und im Winter hängen in jedem Haushalt Schnüre mit Würsten, Enten und Fischen zum Lufttrocknen – ein Straßenbild, das es im Yangtze-Delta kein zweites Mal gibt.
- Die winterlichen Reihen gereifter Würste und Enten, die von jeder Traufe hängen
- Die drei Li lange Straße – eine der touristisch unberührtesten großen Wasserstädte
- Vorführungen des Zuckerziehens und Verkostungen von Shaoxing-Huangjiu
- Ruderbootfahrten entlang des Kanals in der Abenddämmerung
Wohin gehen
Gehe die Hauptstraße vom steinernen Torbogen aus in voller Länge ab und überquere unterwegs die Kanalbrücken. Die zweite Hälfte, hinter der alten Gildehalle, ist am wenigsten touristisch. Beschließe den Rundgang mit einer kleinen Bootsfahrt zurück entlang des Kanals – so siehst du dieselbe Straße aus einer ganz anderen Perspektive.
Was essen
Kaufe Anchang-Würste (getrocknet, pfeffrig, zum Dämpfen gedacht) und die lokale Zuckermasse, die vor deinen Augen auf der Straße gezogen wird. Dazu trinkst du in den Weinhäusern erwärmtes Shaoxing-Huangjiu. Der Winter ist Hochsaison – dann wird das Fleisch gerade hergestellt, nicht nur ausgestellt.
Anreise
- Bus 806 aus der Altstadt von Shaoxing oder Taxi ca. 30 Min.
- Kurze Fahrt vom Hochgeschwindigkeitsbahnhof Shaoxing Nord
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Freischalten- Alter
- Ursprünge in der Nördlichen Song-Zeit
- Spezialität
- Wintergereifte Würste
- Von Hangzhou
- ca. 1,5 Std.