Warum hingehen
Xinchangs Geschichte ist in Salz geschrieben: Der Ort wuchs als Salz-Verteilzentrum der Song-Zeit, und die alten Namen — „neues Feld“, „Stein-Bambus-Gasse“ — dokumentieren dieses Gewerbe. Als das Meer zurückwich und der Salzhandel verging, fügte sich die Stadt einfach in ihr Dasein als stiller Markt für das umliegende Nanhui-Ackerland.
Die Stadt ist kompakt: eine Hauptgasse parallel zum Kanal, Seitengassen, die in Höfe führen, und alle hundert Meter eine Brücke. Die Entwicklung war langsam und behutsam — deshalb werden viele Häuser noch bewohnt, statt in Läden verwandelt zu werden. Historienfilmteams haben ihre Gassen immer wieder als Kulisse gewählt.
- Die gemütliche alte Gasse und ihre mehr als ein Dutzend erhaltene Steinbrücken
- Die Hongfu-Brücke und die Kanalblicke rund um das Nordtor
- Kaufmannshäuser aus Ming und Qing mit geschnitzten Holzdetails
- Der alte Nanshan-Tempel, ein lebendiger buddhistischer Tempel am Kanal
Wohin gehen
Geh die Hauptgasse vom Nordeingang bis zur Hongfu-Brücke, dann durch die Seitengassen zum Kanal und folge ihm bis zum Nanshan-Tempel. Der südliche Abschnitt der alten Gasse ist am wenigsten kommerzialisiert. Die ganze Runde dauert im Schlendertempo etwa zwei Stunden.
Was essen
Die Gasse ist stark bei günstigen Snacks: geschmorter Schweinefleisch-Reis, frittierter Ölteig in Klumpen, gebratene Brötchen und süße Reisgetränke. Die Gegend um die Stadt ist für ihre Pfirsiche berühmt — im Juli verkaufen Straßenstände sie kistenweise. Die Restaurants sind einfach und lokal, nicht auf Touristen ausgerichtet.
Anreise
- Metro Line 16 bis zur Station Xinchang, dann 10 Min. Taxi oder Bus
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Freischalten- Alter
- Ursprünge in der Song-Zeit
- Ursprung
- Küsten-Salzstadt
- Ab Shanghai
- ca. 1 Std. mit der Metro