Warum hingehen
Im 19. Jahrhundert erfand Pingyao still das chinesische Bankwesen: Kaufleute hier schufen das „Piaohao“-System der Papierwechsel, das Geld quer durchs Reich bewegte, ohne Silber zu verschiffen. Die Steinentresore der Rishengchang-Bank stehen noch immer.
Die ummauerte Stadt ist kompakt — 1,5 km im Durchmesser — und am besten langsam zu erleben. Übernachte innerhalb der Mauern; die Tagesausflügler sind um 18:00 fort, und die Stadt kehrt zu ihren Bewohnern zurück.
- Die 6 km Stadtmauer — geh in der Dämmerung einen ganzen Abschnitt
- Rishengchang, die erste Wechselbank der chinesischen Geschichte (1823)
- Der Konfuziustempel und sein 600 Jahre alter Palastdachstuhl
- Ein nächtlicher Spaziergang über die leere, laternenbeleuchtete Hauptstraße
Wohin gehen
Steig am Nordtor auf die Mauer und gehe nach Süden, mit den Dächern unter dir. Besuche Rishengchang am Morgen, das Kreisgericht (Yamen) mittags und das Tempelviertel am Nachmittag. Die abendliche Lichtshow auf der Mauer ist eine moderne Zugabe und einen Blick wert.
Praktische Hinweise
Pingyao ist eine gute Ergänzung zu einer Bahnreise Peking–Xi'an. Die alten Hofhotels sind atmosphärisch, aber einfach; buche zwei Nächte, um dich in den Rhythmus einzufinden. Lokales Essen: Pingyao-Rindfleisch und schüsselleckende Nudeln (wanzhuo).
Anreise
- Hochgeschwindigkeitszug bis Pingyaogucheng, dann 10 Minuten mit dem Taxi
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Freischalten- Mauer
- 6 km, weitgehend intakt
- Status
- UNESCO-Welterbe (1997)
- Bankwesen
- Geburtsort der chinesischen Wechselbanken