Warum hingehen
Fenghuang wuchs entlang des Tuo-Flusses als Militärposten und Handelsstadt im Westen Hunans, Heimat der Miao und Tujia. Die Architektur, die es definiert — hölzerne Pfahlbauten, eingeklemmt ins Flussufer, schwarz gedeckte Dächer, Steinbrücken — hat sich an beiden Ufern unversehrt erhalten.
Der Ruhm der Stadt verdankt viel dem Schriftsteller Shen Congwen, dessen Roman „Grenzstadt“ von 1934 ihre Flüsse und Fährstellen malte. Rechne auf den Hauptstraßen mit Menschenmengen und Souvenir-Lärm; der Lohn ist der Fluss selbst, der zur Dämmerung und nach Dunkelheit außerordentlich aussieht.
- Die Pfahlbauten des Nordufers, gespiegelt im Tuo-Fluss
- Die Regenbogenbrücke (Hongqiao) mit ihrer überdachten oberen Galerie
- Eine Laternen-Bootsfahrt nach Einbruch der Dunkelheit
- Shen Congwens ehemaliges Wohnhaus und der Osttor-Turm
Wohin gehen
Gehe am Nordufer vom Osttor bis zur Regenbogenbrücke und überquere dann ans Südufer für die klassische Postkartenansicht der Pfahlbauten. Die Nachtszene ist das Hauptereignis — die Stadt ist angestrahlt, und eine kurze Bootsfahrt auf dem Tuo liefert die besten Winkel.
Praktische Hinweise
Komm früh am Tag an: Der Tag gehört den historischen Häusern und den Miao-Silberwerkstätten; von der Dämmerung bis Mitternacht dem Fluss. Die Chinesische Große Mauer des Südens, eine Ming-Grenzbefestigung, liegt eine Stunde entfernt, wenn du einen stillen Ausflugstag willst. Unterkünfte sind an chinesischen Feiertagen ausgebucht.
Anreise
- Hochgeschwindigkeitszug nach Huaihua Süd oder Jishou Ost, dann Bus oder Taxi ca. 1 Std
- Direktzug zum Bahnhof Fenghuang, dann ein kurzer Shuttle
Alle Details freischalten
Dieser Abschnitt ist Teil des vollständigen Guides. Einmal freischalten, für immer behalten.
Freischalten- Alter
- Ursprünge in der Ming-Zeit
- Bevölkerung
- Miao- und Tujia-Kultur
- Literarischer Ruhm
- Shen Congwens „Grenzstadt“