Warum hingehen
Das Grab gehörte Li Cang, einem Lehnsfürsten, seiner Frau Lady Dai und ihrem Sohn – der Familie des Marquis von Dai. Ihre Grabkammer, mit Schichten aus Holzkohle und Ton versiegelt, schuf eine sauerstofffreie Umgebung, die nicht nur die Körper, sondern auch noch glänzende Lacknäpfe und seidene Gewänder dünn wie Florgarn konservierte.
Das bemalte Seiden-Begräbnisbanner, über Lady Dais Sarg gelegt, zeigt ihre Reise ins Jenseits und ist eines der Meisterwerke der alten chinesischen Kunst.
- Lady Dai: ein 2.000 Jahre alter Leichnam mit noch weicher Haut
- Das bemalte Seidenbanner aus ihrem Grab, ein Meisterwerk han-zeitlicher Kunst
- Umfangreiche Lackarbeiten und Seidenkleidung aus der Westlichen Han-Dynastie
- Ein Top-Ten-Museum Chinas mit einem Bruchteil der Menschenmassen
Die großen Drei
Alles läuft auf drei Dinge hinaus: Lady Dai selbst, präsentiert in einem klimatisierten Schaugefäß (keine Fotos – das Personal setzt das durch, zu Recht); das bemalte Seiden-Begräbnisbanner mit seiner verblüffenden Detailfülle und Farbenpracht; und die außergewöhnlichen Lackarbeiten, die ein lebendiges Fenster in den Luxus der Han-Zeit öffnen. Die Seidengewänder, von denen einige fast nichts wiegen, sind genauso staunenswert.
Plane deinen Besuch
Changsha ist mit dem Hochgeschwindigkeitszug leicht zu erreichen – etwa drei Stunden von Guangzhou oder Wuhan – und damit eine einfache Ergänzung einer Südchina-Route. Das Museum ist kompakt genug für einen fokussierten Zwei-Stunden-Besuch. Kombiniere es mit einer Schüssel Changsha-Stinky-Tofu und einem Abendspaziergang an der Uferpromenade des Xiangjiang.
Anreise
- U-Bahn Linie 6 bis Liuyanghe; das Museum ist ein kurzer Fußweg
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- Lady Dai – erhalten seit ca. 163 v. Chr.
- Schatz
- Bemaltes Seiden-Begräbnisbanner
- Eintritt
- Kostenlos mit zeitgebundener Reservierung