Warum hingehen
Der Fanjingshan (Fan-jing, „Brahmas Reines Land“) ist seit der Ming-Zeit ein buddhistischer Berg und gilt als Bodhimanda des Maitreya, des Buddha der Zukunft. Sein Name klingt an das Sanskrit sukha-vati — das Reine Land — an, und sein wolkenumhüllter Gipfel zieht seit Jahrhunderten Pilger an.
Die UNESCO nahm den Berg 2018 nach naturbezogenen Kriterien auf: Er ist eine biologische Insel, auf der subtropische Arten die Eiszeiten überdauerten — darunter der endemische Guizhou-Stumpfnasenaffe und die Fanjingshan-Tanne. Die Vegetationszonen steigen vom Laubwald am Fuß bis zu Rhododendron und Tanne nahe dem Gipfel.
- Red Clouds Golden Summit — der Doppelgipfel, verbunden durch eine Brücke
- Mushroom Stone — der ikonische balancierende Felsbrocken
- Old Golden Summit mit seinem buddhistischen Tempel
- Der Guizhou-Stumpfnasenaffe — nur hier zu finden
Wohin gehen
Nimm die Seilbahn von der Station am Heiwan-Fluss in das obere Gebiet und steige dann die Steintreppen zum Gipfelcluster hinauf. Am häufigsten fotografiert wird der Red Clouds Golden Summit: zwei Steinpfeiler, verbunden durch eine schmale Brücke, auf jedem ein Tempel.
Mushroom Stone, ein balancierender Felsbrocken auf dem Grat, ist das zweite Wahrzeichen des Berges. Gehe weiter zum Old Golden Summit für ein weiteres Panorama und den Haupttempel.
Wolken sind das konstante Element — habe Geduld. Wenn sie aufreißen, gehört der Blick über die Wuling-Ketten zu den dramatischsten Südchinas. Das Wetter wechselt von Minute zu Minute; nimm Schichten mit.
Praktische Hinweise
Die tägliche Besucherzahl ist begrenzt — buche das Ticket im Voraus, besonders am Wochenende. Die Steintreppen zum Gipfel sind steil und in der Hochsaison voll; dosiere dich. Meide chinesische Feiertage.
Anreise
- Hochgeschwindigkeitszug nach Tongren, dann Bus in den Park (1 Std)
- Fahrt von Tongren oder Zhenyuan (2 Std)
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Freischalten- Höhe
- 2.572 m
- Bedrohte Arten
- Guizhou-Stumpfnasenaffe, Fanjingshan-Tanne
- UNESCO
- Welterbe seit 2018